Prism, Snowden und das Recht

Menschen wollen ein gutes Leben haben. Glücklich sein, eine erfüllte Arbeit haben, einen Partner, Kinder, …

Was Menschen nicht unbedingt brauchen sind Staatsgrenzen, Gesetze, Politiker, Geheimdienste. Trotzdem gibt es diese, und sie betreffen alle Menschen. Wohingegen die Sachen, die sich jeder persönlich wünscht, manchmal ausbleiben.

Warum ist das so? Ich glaube: Wer seine Ziele nicht erreichen kann, wird den Fehler meist nicht bei sich suchen. Der Nachbar ist schuld, das eigene Aussehen, für das man nichts kann, die Kirche, irgendjemand… In dem Moment, wo hier Eifersucht einsetzt, tritt Kriminalität auf. Wenn viele Menschen sich ungerecht behandelt fühlen kommen vielleicht Terror-Organisationen auf.

Um sich dagegen zur Wehr zu setzen, schließen sich Menschen zusammen. Zu Clans, zu Gruppen, zu Staaten. Bestimmen jemanden, der Bedrohungen abwenden soll. Geben Freiheit auf, für Sicherheit. Dass in so einer Gesellschaft das Zusammenleben funktioniert, werden Gesetze gemacht. Wieder eine Aufgabe von Freiheit. Dafür weiß jeder, was ihn in der Gemeinschaft erwartet. Um diese Gemeinschaft zu schützen werden nun Polizei, Militär und Nachrichtendienste eingerichtet.

Das die Befugnisse weit in die Privatsphäre der Menschen eingreifen, die Bedrohen, das darf nicht möglich sein, gegen das Recht, dass sich die Gesellschaft gesetzt hat. Sonst haben die eigen Sicherheitsmechanismen versagt. Doch statt deswegen die Geheimdienste zu verteufeln, wäre es vielleicht besser an den Ursachen anzupacken. Versuchen, dass sich Menschen nicht ausgeschlossen, ungerecht behandelt fühlen müssen.

Wenn wir dort hin kommen, wären große Teile der Geheimdienste vielleicht gar nicht mehr notwendig…

Veröffentlicht von

Phylu

Linux Nutzer, Programmierer und Start-up Gründer