Ubunutu 10.04 erschienen

Nach einem halben Jahr warten, ist heute die neuste Ubuntu Version Lucid Lynx erschienen.

Die verschiedenen Versionen können unter http://releases.ubuntu.com/lucid/ heruntergeladen werden. Scheue nicht – Es ist frei!

Ich werde morgen das Upgrade starten, und hoffe, dass es bis Sonntag durch ist (GPRS ist einfach nicht so schnell). Einige CDs bekomme ich hoffentlich auf der Release Party der Uganda Linux User Group.

Ein Upgrade innerhalb des terminals kann mit dem folgenden Befehl gestartet werden:

$ sudo do-release-upgrade

Gnome Global Menu

Wie Mark Shuttleworth heute auf seinem Blog bekannt gab, soll Gnome Global Menu in der Netbook Version von Ubuntu 10.10 Einzug erhalten.

Global Menu lagert die Menüleiste von Anwendungen in das obere Panel aus.


Bild entnommen von der Global Menu Projektseite.

Ich finde das Menü allerdings nicht nur für Netbooks interessant. Auf meinem (Widescreen) Laptop habe ich es einige Zeit eingesetzt. Als störend empfand ich vor allem, dass nur GTK-Anwendungen laufen, und es für Pseudo-GTK-Anwendungen (wie Firefox oder OpenOffice), die keine GTK-Widgets für ihr Menü benutzen, nicht funktioniert.

Sollten die Bemühungen das Gnome Global Menu in die Netbook Edition sauber einzupflegen gelingen, dürfte dem Einsatz (auch auf anderen Geräten) nichts mehr im Wege stehen.

Installiert werden kann das Global Menu aus dem Entwickler-PPA (Achtung: Auch dies ist eine Fremdquelle).

$ sudo add-apt-repository ppa:globalmenu-team/ppa
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install gnome-globalmenu

MeeGo Dropbox App

Ich verfolge seit der Ankündigung, gespannt die Entwicklung des Betriebssystems MeeGo, welches aus Nokias Maemo und Intels Moblin hervorgeht. Ich spiele auch mit dem Gedanken mir wenn es soweit ist, mir ein entsprechendes Gerät zu kaufen.

Zur Sicherung von wichtigen Daten im Internet nutze ich Dropbox. Da sich das auch wunderbar zur Synchronisation von einer Passwortdatenbank, Lesezeichen, usw. nutzen lässt, hätte ich auch gerne eine auf meinem Handy laufende Version.

Da die Entwickler von Dropbox sich mit der Android-Anwendung immer noch Zeit lassen, habe ich jetzt schon (obwohl MeeGo 1.0 erst im Mai erscheint) auf der Ideenplatform von Dropbox „Votebox“ den Vorschlag „Dropbox für MeeGo” erstellt. Jetzt liegt es an euch, dass der Vorschlag genug Stimmen bekommt, dass er auch umgesetzt wird.

Jeder Nutzer von Dropbox hat pro Monat sechs Stimmen, die er auf die Vorschläge der Votebox verteilen kann. Dabei kann für verschiedene Vorschläge gestimmt, oder auch alle Stimmen für einen Vorschlag abgegeben werden.

Hier nochmal der Link zu dem Vorschlag: https://www.dropbox.com/votebox/1629/meego-application (Zum Abstimmen wird ein Dropbox Account benötigt)

Wer Dropbox nicht kennt: Dropbox ist ein Internet-Datenspeicher, der für Windows, Linux und Mac sowie (bald) für verschieden Mobile Geräte verfügbar ist. Jeder, der sich anmeldet erhält kostenfrei 2 GB Speicher. Wer mehr benötigt, kann sich 10 $ pro Monat 50 GB oder für 20 $ 100 GB kaufen. Man läd sich für sein Betriebssystem die entsprechende Version von Dropbox herunter, und dann werden alle Dateien, die sich in einem bestimmten Ordner (unter Linux normalerweise ~/Dropbox) befinden mit seinem Online-Speicher synchronisiert. Wenn man auf seine Daten zugreifen möchte, und gerade nicht an einem seiner Computer arbeitet, lässt sich per Web-Oberfläche auf alle Dateien zugreifen.

Per Werberlinks lässt sich der umsonst nutzbare Speicherplatz auf bis zu 10 GB ausbauen.

Das tolle daran. Wer sich über einen solchen Link anmeldet bekommt auch 250 MB Speicherplatz geschenkt.

Also falls du noch kein Dropbox benutzt, und es dir mal ansehen möchtest, bekommst du bei einer Anmeldung über diesen Link 250 MB extra.

Feedstats

Um über dieses Blog Statistiken zu sammeln benutze ich Piwik. Leider fallen Leser, die Feeds abboniert haben aus der Statistik raus. Einen externen Anbieter wollte ich auch hier nicht nutzen. Die Daten gehen Google nicht all zu viel an. Zufällig bin ich auf das WordPress Plugin Feedstats gestoßen, welches zwar nur ein paar Funktionen bietet (Was ich so gelesen habe ist Feedburner definitiv mächtiger), aber für meinen Gebrauch ausreicht.

Das Plugin nistet sich nach der Installation im Menü unter Dasboard ein und zeigt die Besucher der letzten Tage, inklusive einer netten Grafik, an. Zudem gibt es Zahlen zur durchschnittlichen Besucherzahl pro Tag, das Maximum an Besuchern pro Tag und gleichzeitig anwesenden Besuchern. Den interessantesten Teil finde ich allerdings die Statistik, welcher Feed wie oft aufgerufen wurde.

Zusätzlich zu der ausführlichen Statistik gibt es noch ein Widget für das Dashboard, dass Feedleser auch ohne auf die großen Statistiken zu schauen im Blick hat.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, kann ich hier gut noch ein paar Leser vertragen. Scheue nicht, und trage mich in deinen Feed-Reader ein. 😉

Facebook Gruppe Nicht Beitreten

In den letzten Tagen häufen sich Gruppen auf Facebook, die einem 20 oder 50 interessante Tatsachen über irgendetwas versperchenn. Oder das beste Video, das du je gesehen hast. Oder irgendetwas anderes. Aber nur, wenn du der Gruppe beitrittst und so viele Freunde, wie möglich, einlädst. Manchmal klingen die Titel der Gruppen ja ganz nett, aber nur um mir mit komischen Geschichten die Zeit zu vertreiben, möchte ich keiner solchen Gruppe beitreten und meine Freunde mit Spameinladungen belästigen.

Aber es gibt eine Möglichkeit sich den Inhalt trotzdem anzeigen zu lassen. Ich habe es mit zwei verschiedenen Gruppen getestet. Ob es bei allen funktioniert, weiß ich nicht. Alles was dazu benötigt wird ist das Firefox Plugin Firebug. Ob es ein ähnliches Plugin für andere Browser gibt, weiß ich nicht. Auch ein bisschen HTML-Kenntnis ist nicht verkehrt.

Öffne die Seite der Gruppe, die du sehen möchtest.

Mache einen Rechtsklick auf die freie Fläche, wo du den versteckten Inhalt vermutest. Wähle „Element Untersuchen“ und der Firebug Frame öffnet sich. Wenn du die Maus über den markierten Code schiebst, sollte der freie Platz auf der Seite blau türkis hinterlegt werden. Der (richtige) Code sollte irgendwo entweder „visibility: hidden“ oder „display: none“ enthalten.

Setze den Werte dieses Code-Tags (das Wort nach dem Doppelpunkt) auf „block“, was (zumindest für den Display-Tag) der richtige Wert ist, um das Objekt anzuzeigen.

Und wie von magischer Hand sollte der Inhalt auftauchen. Verfahre genau so für jeden weiteren Versteckten Inhalt.

Schließe Firebug.

Du hast nun Facebook erfolgreich dazu überredet, dir etwas zu zeigen, was eigentlich nicht für deine Augen bestimmt war.

Das Plugin Firebug wurde für Webentwickler erstellt, um direkt auf einer Webseite mit dem Code spielen zu können. Ich habe es bei der Anpassung des Grava Designs auf diese Seite häufig benutzt. Es hat deutlich mehr auf dem Kasten, als nur versteckte Inhalte zu enthüllen.