Facebook – Ein soziales Netzwerk?

Fast täglich hat einer meiner Facebook Freunde Geburtstag. Innerhalb weniger Stunden sammeln sich dann auf der Pinnwand zig Glückwünsche an. Macht Facebook die Leute sozialer?

Ich verlasse mich bei Geburtstagen von Freunden nicht auf Webseiten wie Facebook, sondern habe meinen (zugegeben er ist digital) persönlichen Kalender, in dem die Geburtstage aller wichtigen Freunde drin stehen. Den anderen 200 Leuten (mit denen ich auf Facebook befreundet bin), die kenne ich zwar, aber habe keine Beziehung, dass ich anrufen, und zum Geburtstag gratulieren würde. Und dann verfasse ich auch keine Nachricht auf Facebook.

Meinen eigener Geburtstag ist auf Facebook nicht einsehbar. Bis jetzt hat mir auf Facebook meine Schwester an meine Pinnwand geschrieben. Mit der habe ich allerdings auch schon telefoniert. Ein Freund, der ebenfalls heute Geburtstag hat, und bei dem dieses auch im Profil steht, hat am Vormittag schon fünf Glückwunsch Bekundungen an seine Pinnwand geheftet bekommen.

Macht Facebook jetzt die Leute sozialer, weil es neue Möglichkeiten schafft, zu gratulieren, wo es sonst vielleicht (aufgrund der Entfernung oder ähnlichem) nicht möglich wäre? Oder eher unsozialer, weil sich jeder auf eine solche Plattform verlässt, und die persönliche Beziehung in den Hintergrund tritt? Hauptsache ich bin erster an der Pinnwand, und daran gedacht habe ich auch nur Dank Facebook.

Facebook kann beliebig durch StudiVZ oder ähnliches ersetzt werden.

Kommentare sind ausdrücklich erwünscht.

CSong

Ich habe letzte Woche eine erste finale Version meines Skriptes CSong (steht für Current Song) fertig gestellt. CSong nutzt das Ubuntu Notification System, um das Lied anzuzeigen, welches gerade in Banshee gespielt wird.

Es passiert mir immer mal wieder, dass ich den Titel des gerade abgespielten Lieds (oder den Interpreten / das Album) nachschlagen möchte, ohne dazu Banshee öffnen zu müssen.

Die Aktuelle Version zeigt den Titel, den Interpreten und das Album an und blendet auch das Albumcover ein. Natürlich nur, wenn auch alles vorhanden ist. Wird das Lied gewechselt, wird auch die Benachrichtigungsblase aktualisiert.

Die Installation geht ganz einfach, über mein PPA, von der Hand (Den Quellcode gibt es dort ebenfalls):

$ sudo add-apt-repository ppa:phylu/csong
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install csong

Das aktuelle Lied wird dann angezeigt, wenn man in einem Terminal den Befehl csong ausführt. Nun bietet sich einen Tastenkombination an, damit man im Zweifelsfall immer schnell informiert ist.

Wo ist meine Bandbreite?

Manchmal frage ich mich hier, was mit meiner Interntet Verbindung los ist. Firefox lädt einfach nichts, obwohl ich eine Transferrate von 7 kB/s habe (was für mich recht schnell ist). Aber warum? Um zu sehen, welche Programme meine Bandbreite gerade nutzen waren mir Wireshark und co ein bischen zu viel.

Letztendlich habe ich dann ein kleines Programm namens nethogs in den Paketquellen gefunden.

Nach der installation des Paketes nethogs

$ sudo apt-get install nethogs

wird das Programm aus dem Terminal heraus gestartet

$ sudo nethogs interface

Interface ist dabei das Interface, das es zu beobachten gillt. Zum Beispiel eth0 (normalerweiße das Kabelnetzwerk an der ersten Netzwerkkarte), wlan0 (selbiges für wlan) oder in meinem Fall ppp0 für mein mobiles Breitband Modem. Und schon hat man einen guten Überblick welche Programme gerade das entsprechende Netzwerk Interface benutzen.

Erstes Treffen LUG Mbarara

Gestern fand das erste Treffen der Linux User Group Mbarara statt. Wir haben uns im Computer Labor der Mbarara University of Science and Technology (MUST) getroffen, und ca. 40 Leute sind gekommen. Die meisten waren MUST Studenten, aber ein paar Leute von außerhalb der Universität waren auch da (ich zum Beispiel).

Der erste Programmpunkt war meine Präsentiton (Pdf, Xetex), eine kleine Einführung in Linux und speziell Ubuntu.

Danach haben wir das weitere Vorgehen der LUG Mbarara besprochen. Hier ist das Ergebnis:

Wir werden uns einmal pro Monat (Freitags um 17:00 Uhr) treffen, und bis jemand einen besseren Vorschlag bringt, erst einmal einen Raum der Universität zum Treffen nehmen. Das nächste Treffen ist am Freitag den 18. Juni um 17:00 Uhr.

Die Ubuntu 10.04 CDs, die ich dabei hatte, gingen weg wie warme Semmeln. Es war einfach ein toll. Einige der Studenten hatten auch schon Erfahrung mit Linux – Ich hätte nicht gedacht, dass das so ist – und ein paar kamen auch gleich mit einem Problem an, das gelöst werden wollte. Die von den Studenten verwendete Linux Distribution war die  Ultimate Edition, eine Distribution von der ich bis dahin nicht gehört hatte.

Da ich die Präsentation gehalten habe, konnte ich leider nicht viele Fotos machen.

Vielen Dank an alle, die in die Planung involviert waren. Als ich angekommen bin, habe ich nur meinen Laptop mit dem Beamer verbinden müssen, und es ging los. Besonderen Dank an Robert von MUST für das Beschaffen eines Raumes, Thomas für seine Anmerkungen zur Präsentation und die Hilfe während des Treffens, sowie Simon und Kyle die mich inspiriert haben. 😉

Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, und denke es wird eine Bereicherung für alle. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Werbung für freie Software und speziell Linux machen. Zumindest hatte ich viel Spaß.

Linux User Group Mbarara

Ich war so von der Ubuntu Release Party in Kampala vor ein paar Wochen begeistert, dass ich nun einen Ableger der Linux User Group Uganda hier in Mbarara initiert habe.

Unser erstes Treffen ist am Freitag den 21. Mai um 17:00 Uhr in der Mbarara University of Science and Technology. Weitere Informationen gibt es auf linux.or.ug.

Im Voraus schon vielen Dank allen, die bei der Vorbereitung geholfen haben. Ich bin nach unserer Vorbereitungstreffen zuversichtlich, dass das etwas wird.

In Deutschland hatte ich es bis jetzt nie zu einem Linux (oder Ubuntu) Treffen geschafft, aber ich hoffe, dass sich das ab Herbst in Deutschland auch ändern wird, und ich vielleicht ein paar neue Ideen aus Afrika mitbringen kann 😉