Wikileaks in der Presse

Heute habe ich im Radio von Wikileaks gehört. Und zwar auf dem ugandischen Radiosender Radio West, der in der Sprache Runyankole, die von etwa 2 Millionen Menschen gesprochen wird. Außer den Worten „Wisthleblower site Wikileaks” habe ich zwar nichts verstanden, aber die Afghanistan Daten auf Wikileaks müssen einiges herhalten, wenn in so einem Medium davon berichtet wird.

DNS Server überprüfen – Nslookup

Ich hatte im Zuge der Umstellung auf den neuen Server, das Problem, dass die Domain über Wochen teilweise noch auf den alten Server zeigte. Mein Domain Provider konnte zu erst keinen Fehler feststellen. Da ich in dieser Zeit trotzdem auf PhYnformatik etwas tun wollte, und dies wegen einigen Links nur über die Domain (und nicht über die IP) ging, mussten DNS Server her, die das Ziel richtig eingetragen hatten.

Doch woher weiß ich, wohin genau ein DNS Server zeigt?

Das Kommandozeilenprogramm Nslookup hilft hier. Um den aktuell vom System verwendeten Server nach der IP von phynformatik.de zu fragen genügt der Befehl:

$ nslookup phynformatik.de

Um einen alternativen Server zu befragen (in diesem Fall den Google DNS Server) genügt:

$ nslookup phynformatik.de 8.8.8.8

Das Problem mit der Weiterleitung war übrigens ein CName Eintrag bei der Domain, der noch auf den alten Server gezeigt hat.

Das Internet ist kein Tatort

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter hat einen Katalog mit 15 Forderungen zur Bekämpfung der Internet Kriminalität vorgelegt. Ich möchte nur einen Punkt herausgreifen, der mir aufgefallen ist:

Jansen forderte die Bundesregierung auf, endlich „Verkehrsregeln“ für das Internet zu schaffen: „Inzwischen steht das Gewaltmonopol des Staates auf dem Spiel.“ Das Internet habe sich zum größten Tatort der Welt entwickelt und die Bundesregierung verharre immer noch in der Zuschauerrolle. „Kompetenzgerangel, Unvermögen und Blauäugigkeit führen zu unfassbarem Politik-Versagen.“

(Neue Osnabrücker Zeitung)

Aber das Internet ist kein Tatort. Das Internet ist ein Kommunikationsmedium. Wahrscheinlich das wichtigste derzeit. Genau so wie das Telefon, mit dem ein Terroranschlag geplant wird oder mit dem jemand beleidigt wird, oder die DVD auf der Filme sind, wie jemand auf dem Schulhof verprügelt wird, keine Tatorte sind, so ist auch „das Internet“ kein Tatort.

Mehr dazu gibt es auf Netzpolitik.org

Co:llaboratory Abschlussbericht

Das Internet & Gesellschaft Collaboratory hat seinen ersten Abschlussbericht zu ihrem Expertenforum und der Umfrage „Innovationskultur in der Digitalen Gesellschaft“ vorgelegt. Eine Interpretation der Ergebnisse haben die Experten schon vorgenommen. Dies ist in dem Bericht festgehalten. Ich möchte nur ein paar Empfehlungen zitieren. Wer mehr erfahren möchte, kann sich den Bericht (als 54 seitiges PDF Dokument) herunterladen.

Der Staat sollte mit gutem Vorbild voran gehen und Datensparsamkeit auch zum Grundsatz des eigenen Handelns machen.

Gesetzliche Festlegung des Anspruchs auf Zugang zu Computer und Internet als Grundbedarf, der z. B. auch für ALG-II-Empfänger sichergestellt sein muss.

Alle mit öffentlichen Mitteln entstandenen Werke und Daten sollten von Beginn an gemeinfrei sein.

Das sind alles Punkte, die ich nur befürworten kann.

Das nächste Projekt von Collaboratory ist eine Expertenrunde zum Thema Open Government. Ich gehe davon aus, dass es auch dazu wieder eine öffentliche Umfrage geben wird.

Facebook Kontakt Kampagne

Auf Facebook lachte mich gerade eine Meldung an, dass ich doch den Automatischen Freundesfinder mit meinen E-Mail Account Daten füttern soll, um mein ganzes Adressbuch als Freunde zu gewinnen. Sie brüsken sich damit, das Passwort nicht zu speichern. Stattdessen kopieren sie die gesamten Daten und fertigen so Statistiken (auch über nicht angemeldete Personen) an. Wenn sich diese Person dann bei Facebook anmeldet, wird sie dir automatisch vorgeschlagen. Es werden übrigens auch Telefonnummern etc. gespeichert. Das sind Daten, die ich eigentlich nicht in der Facebook Datenbank haben möchte.

Wer diese Funktion einmal unüberlegt genutzt hat, und seine Daten nun wieder gelöscht haben möchte (und deshalb schreibe ich diesen Beitrag), kann dazu den folgenden Link nutzen: http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php

[UPDATE:]

Bis jetzt hatte ich Facebook innerhalb ihrer Spielregeln – zu denen die freie Auslegung ihrer Worte gehört – als glaubhaft empfunden. Zumindest hatte ich nicht mit so etwas gerechnet.