This Prison Where I Live

Am Sonntag war ich in der Münchner Premiere des Filme „This Prison Where I Life In“ im Filmcasino.

Der Dokumentarfilm von Rex Bloomstein handelt vom Comedian Zarganar aus Myanmar, der wegen seinen politischen Witzen zu einer Gefängnisstrafe von 59 Jahren verurteilt wurde. Michael Mittermeier reiste mit Bloomstein nach Myanmar, um dort zu drehen und mit dem Film auf die dortige Situation aufmerksam zu machen.

Der Film ist sehr beeindruckend, und obwohl ich das letzte Jahr in einem Land verbracht habe, in dem die Gesetze auch manchmal eher eigenwillig ausgelegt werden, ist das, was der Film zeigt, hier unvorstellbar. Mittermeier schafft es trotz, oder gerade wegen des ernsten Themas witzig zu bleiben, und belebt damit die Dokumentation.

This Prison Where I Live ist ab Donnerstag regulär in den Kinos zu sehen.

Banshee 1.8

Gerade eben hat mein Paketmanager pacman (unter Arch Linux) ein Update des Musik Players Banshee veranlasst. Die letzte stabile Version 1.6.1 wurde auf 1.8.0 aktualisiert.

Als erstes fällt auf:

  • Links im Menü tauchen Punkte wie Amazon MP3-Laden und Miro Guide auf.
  • Es gibt unter Werkzeuge einen neuen Punkt „Metadaten Korrigieren“, mit dem sich Schreibfehler in Künstlern, Alben oder Genres automatisch korrigieren lassen.
  • Das Symbol im Gnome-Panel hat endlich wieder einen transparenten Hintergrund.
  • Bei Hörbüchern wird nun automatisch ein Lesezeichen gesetzt, wenn das Hörbuch gestoppt wird. Damit kann beim nächsten Hören direkt an der gleichen Stelle weiter gemacht werden.

Auf den ersten Blick ein paar wirklich tolle neue Funktionen. Sehr schön.

Auszeit

Längere Zeit war es ziemlich still hier.

Ich habe meinen Dienst in Uganda beendet, und bin seit September wieder in Deutschland und nun Bachelor Student der Informatik an der Technischen Universität München. Der Versuch, den Ugandischen Umgang mit der Zeit zumindest so weit beizubehalten, dass ich versuche, mir keinen Stress wegen Zeitproblemen zu machen hat geklappt. Das Resultat daraus ist allerdings, dass ich die Zeit, die mir übrig blieb nicht an PhYnformatik gedacht habe.

Themen stapeln sich allerdings auf meinem Tisch, und ich hoffe, dass der geregelte Studenten Alltag es mir erlaubt, wieder etwas mehr Zeit mit Schreiben zu verbringen.